Beitrags-Archiv für die Kategory 'Allgemein'

Naive Kunst aus Polen

Donnerstag, 10. März 2011 9:43

Eine Ausstellung aus dem Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin im Rahmen der  VIII.  Linderner Kulturwochen vom 18. Juni  – 31. Juli 2011.

Gezeigt wird die  Sammlung des Ehepaares Christina und Hans-Joachim  Orth unter der Schirmherrschaft des Staatsministers für Kultur und Medien Bernd Neumann. Eröffnung am 17. Juni, 2011 um 18.30 Uhr.

Die im Juli beginnende Ratspräsidentschaft Polens in der Europäischen Union nimmt das Museum Europäischer Kulturen zum Anlass,  im Rahmen des Föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz – Staatliche Museen zu Berlin eine Auswahl religiöser und profaner Volkskunst aus Polen in der Galerie Lindern zu präsentieren.

Die Ausstellung umfasst über 100 Werke naiver Kunst aus allen Regionen Polens. Vor allem sind es Holzskulpturen, die einzigartige Einblicke in den polnischen Alltag und das menschliche Erleben bieten. Die Werke dieser Volkskünstler bestechen durch ihre Kreativität, scharfe Beobachtungsgabe und sinnliche Ausdrucksstärke. Auch die tief empfundene Religiosität der polnischen Künstler kommt in zahlreichen biblischen Motiven zum Ausdruck, z.B. in dem für Polen typischen, so genannten Christus im Elend oder in zahlreichen Krippen-, Engel- und Teufeldarstellungen.

Neben Skulpturen und Schnitzereien bekannter Künstler wie  Adam Zegadlo oder Stanislaw Denkiewicz sind z.B. auch Malereien  von Wladyslav Rybkowski und Stickbilder von Lucja Mieckiewitz in dieser Ausstellung zu sehen, die im Rahmen der VIII. Linderner Kulturwoche und dem damit verbundenen internationalen Bildhauersymposium gezeigt wird.

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Struktur und Farbe

Mittwoch, 20. Oktober 2010 10:15

“Struktur und Farbe“  war der Titel der neuen Ausstellung  in der                                   G A L E R I E    L I N D E R N, die am 21. November um 11.30 Uhr eröffnet wurde. Die Besucher der Galerie erwartete wieder eine spannende und hochaktuelle Ausstellung mit fünf verschiedenen Künstlern.

Es stellten aus:

Katrin Lühman und Ursula Pischel – Bilder und Zeichnungen

Catherine Grigull – Leuchten

Hartmut Müller – Glasobjekte

Brigitte Wiesecke – Schmuck

Einführung:  Martina van de Gey

Dauer der Ausstellung: 21.11. – 12.12.2010

Öffnungszeiten der Galerie: Mittwochs, donnerstags und sonntags von

15. – 18.00 Uhr und jederzeit nach Vereinbarung.

pischel-1 In den Bildern Ursula Pischels erscheinen die Dinge nicht mehr als Reales, sondern als Farbflächen, Strukturen und Linien, die alles miteinander verbinden und neue erlebbare Räume schaffen -  Farben, Formen, Licht und Schatten verwoben in der Schnelligkeit des Lebens.  “Die Zartheit des Lebens wird in sanften Schichten dargestellt, die Farben spielen miteinander und der Verspieltheit des Lebens wird ein anderer Raum gegeben,”so die Malerin. Ursula Pischel lebt und arbeitet in Berlin.

Katrin Lühmann interessiert der Mensch, oft in der Bewegung. Diese Bewegungen sind eingefroren, wie ein einzelnes Bild einer Filmrolle. Es gibt ein Davor und ein Danach – aber nur im Kopf des Betrachters. 120cm-x80cm-2010-1k2 Sie zeigt ihn im Seitenprofil, als Rückenfigur, in das Bild hinein- oder hinausgehend, ohne Woher und Wohin – kurze atmosphärisch verdichtete Momentaufnahmen, aus dem Zeitfluss genommen. Die Gesichter sind nur vage gemalt, nicht in Details dargestellt, bleiben letztlich anonym. Katrin Lühmann lebt und arbeitet in Köln.

Catherine Grigull  hat eine bewegte Karriere als Künstlerin in den verschiedensten Bereichen hinter sich. Sie arbeitete als Schauspielerin, Stuntfrau und Tänzerin bevor sie 1996 das Atelier “Loupiotte” gründete, das heute mit zu den 100 besten Adressen Berlins zählt. lampen-ausschnitt-1 Inzwischen ist die Künstlerin und selbständige Lichtdesignerin mit ihren Entwürfen in vielen Cafés, Restaurants und Lounges nicht nur in Berlin vertreten. Mitunter poetisch muten die Leuchten aus Papier an, ein Werkstoff, der einen angenehmen Lichtschein erzeugt und nicht mehr zu vergleichen ist mit den papierumhüllten Glühbirnen von schwedischen Möbelhäusern. Die skulptural anmutenden Leuchten werden überwiegend aus japanischem Washi Papier oder auch aus handgeschöpften Himalaya Papieren gebaut, mit unverkennbarem Stil: klare, meist geometrische Formen, dezente Farben und Strukturen. Die dazu nötigen Stahlgestelle und gelegentlich auch eigene Entwürfe entwickelt jeweils Catherine Grigulls Lebensgefährte Jochen Liedtke in seinem Metallatelier – beide ergänzen sich auf diese Weise optimal.

vasegrau-1 Hartmut Müller stellt zum zweiten Mal in der Galerie Lindern aus. Seine unkonventionellen Arbeiten entstehen durch das Spielen mit dem Material. Er entwickelt zeichnerisch und experimentell seine spannenden Objekte und durch die Beherrschung von Form und Farbe werden sie unverwechselbar. Müller lebt und arbeitet in Pinneberg.

Auch Brigitte Wiesecke ist den Besuchern der Galerie keine Unbekannte mehr. kette-ausschnitt Ihr Schmuck hat schon viele Liebhaber gefunden. Handwerkliche Präzision und Perfektion, Eleganz sowie formvollendete Schönheit charakterisieren die Arbeiten Wieseckes, wobei interessante und stimmige Materialkombinationen beeindrucken. Die Schmuckstücke basieren auf klaren geometrischen Grundformen und faszinieren in ihrer Zeitlosigkeit. Aufgenommen wird der Titel der Ausstellung “Struktur und Farbe”, durch den Einsatz von Edelsteinen und Perlen an ihren Werken kommt Farbe ins Spiel und unterstreicht die Struktur des Materials. Nachfolgend einige Aufnahmen aus der Ausstellung.

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Bildhauersymposium 2011

Dienstag, 3. August 2010 9:40

“Der Lauf der Dinge  -   The way things go”

so lautet der Titel der VIII. Linderner Kulturwochen in denen als Schwerpunkt das  3. internationale Bildhauersymposium stattfindet. In der Zeit vom 18.06. bis zum 13.07. 2011  entstehen die Arbeiten von  vier Künstler/innen in Stein, Metall oder Holz im Ortskern der Gemeinde Lindern. Besuchern ist so das hautnahe Miterleben der Entstehung einer Plastik möglich.

Bewerbungen  von interessierten Bildhauern können an die Gemeinde Lindern unter dem Stichwort “Bildhauersymposium 2011″ bis zum 31. August 2010 gesendet werden.

Gemeinde Lindern       Kirchstr. 1        49699 Lindern

oder per Email :      gemeinde@lindern.de

Ausschreibungsunterlagen in deutsch und englisch unter www.lindern.de

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Eine Ausstellung – Zwei Positionen

Mittwoch, 28. Juli 2010 4:58

goelles2 Zur Eröffnung der neuen Ausstellung am Sonntag, dem 15. August um 11.30 Uhr hatte die G A L E R I E    L I N D E R N Freunde und Interessierte eingeladen.

Es stellten aus:

Reinhold A. Goelles -  Bilder

grun1 Jürgen Moldenhauer – Objekte

Einführung in die Ausstellung: Jürgen Weichardt

Dauer der Ausstellung: 15.08. – 05.09.2010

Öffnungszeiten der Galerie: Sonntags, mittwochs und donnerstags von 15.00 – 18.00 Uhr und jederzeit nach Vereinbarung.

Reinhold A. Goelles, geb. 1960 in Cloppenburg, studierte Kunst in Basel und Bremen.  Sein Lebensraum war zunächst in Frankfurt und Oldenburg, heute lebt und arbeitet  Goelles  in Bremen und Frankfurt. Er kann auf eine Vielzahl von Ausstellungen im In – und Ausland verweisen. Seine Arbeiten sind in vielen Privatsammlungen und im öffentlichen Raum vertreten.  In Lindern zeigt er neueste Aquarellarbeiten.   Bettine Airaksinen sagt über Goelles: ” Er ist der Farbflüsterer, der Farbdompteur, ein fabelhafter Farbendichter ist er auch. Die Farben kennen ihn gut und er sie durch und durch, sie gehorchen ihm auf ein Flüstern…”.  -  Kann man besseres über einen Maler sagen?

Jürgen Moldenhauer lebt und arbeitet in Bassum und Bremen.  Seit den 70er Jahren arbeitet er künstlerisch. Zu seinen Arbeiten sagt er: “Mein Interesse ist es, einfache Grundgedanken verschieden auszudifferenzieren und wieder zum Ursprung zurückzukehren”.  Der Mensch steht im Mittelpunkt seiner Arbeiten und Moldenhauer scheut nicht davor, den Finger in offene gesellschaftliche Wunden zu legt.  “Er  spürt mit seiner Kunst den Auswirkungen einer entfesselten Globalisierung nach, die bis in die kleinsten Verästelungen der Lebenswelt hineinreicht”.

Zwei völlig unterschiedliche künstlerische Positionen machten diese Ausstellung besonders spannend.

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Wunderbare Bilder und edle Keramik in der Galerie Lindern

Donnerstag, 8. April 2010 11:54

Zur ersten Ausstellung nach dem langen Winter hatte die G A L E R I E L I N D E R N eingeladen. Am 02. Mai um 11.30 freuten sich Anna und Volkmar Grigull, zahlreiche Gäste zur neuen Ausstellung begrüßen zu können.
Mit Birgit Alberts, Karin Jarausch und Claudia Holzapfel stellten drei renommierte Künstlerinnen ihre Arbeiten aus.
Birgit Alberts, geboren 1962 in Norden, lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Meiningen.
[inspic=128,right,fullscreen,125]Ihre Arbeiten bestechen schon auf den ersten Blick durch die positiv leuchtenden Farben einer kontrastreichen Malerei. Auf den zweiten Blick zeigt sich, dass sich malerisch stilistische Gegensätze auf den Arbeiten vereinen. Es ergeben sich poppige Fantasiewelten mit abstrahierten Konstruktionen einer bekannten Welt.
[inspic=124,left,fullscreen,105]Die Künstlerin zeigt uns ihre ganz eigene, subjektive Sicht auf die Dinge in einer Bildwelt, die aus verschiedenen Ebenen zu bestehen scheint. Ihre Bilder gestalten sich wie der Blick durch ein Kaleidoskop, in dem beim Drehen die Bausteinchen des zugrunde liegenden Formenkanons immer wieder neue Muster und Bilder bilden.

Karin Jarausch, auch Jahrgang 1962, geboren in Eisenberg, lebt und arbeitet freischaffend in Halle.
[inspic=129,left,fullscreen,125]In ihren Bildern spürt man die authentische subjektive Herkunft und den Spaß an der Verwirrung des Betrachters. “Dabei können sowohl Caspar David Friedrich als auch Sigmar Polke Pate gestanden haben. Der erstere für die romantischen Elemente, die sich besonders in den landschaftlichen Atmosphären andeuten, der zweite für den Umgang mit Zeichnungen im Bild und dem Element der Ironie.”
[inspic=125,right,fullscreen,125]Karin Jarauschs Bilder sind oft selbstironische Frauenbilder, Inszenierungen mit einer Leichtigkeit, dass alles zu schweben scheint und nur zart mit der Umbegung in Berührung kommt.

[inspic=130,left,fullscreen,125]Die dritte ausstellende Künstlerin Claudia Holzapfel ist Freunden der Galerie Lindern keine Unbekannte, sie stellte zum dritten Mal aus. Geboren 1956 in, Köln lebt und arbeitet sie freischaffend in Troisdorf.
Ihre Arbeiten bildeten einen wunderbar ruhigen Gegensatz zu den fröhlichen aufregenden Bildern der beiden Malerinnen.
[inspic=131,right,fullscreen,125]Ihre Arbeit zeichnet Kontinuität und Konsequenz aus ebenso, wie die Freude an den Eigenheiten des Materials. Ihre sensiblen Arbeiten sind freier geworden, lassen sich jedoch nicht von den immer rascher wechselnden Tendenzen des Kunstmarktes beirren. Sie zeugen von einer ungewöhnlichen künstlerischen Souveränität und bilden das Geheimnis der eleganten Einzigartigkeit ihrer Arbeiten.

Nachfolgend einige Aufnahmen aus den Ausstellungsräumen:

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“Vom Himmel hoch…”

Montag, 30. November 2009 13:47

[inspic=121,left,fullscreen,125]“Vom Himmel hoch ” lautete der Titel der Ausstellung, die im Dezember und Januar in der Galerie Lindern zu sehen war.
“Adventskalender aus 100 Jahren” zeigte das Museum Europäischer Kulturen im Rahmen des “Förderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz – Staatliche Museen Berlin”.
[inspic=122,right,fullscreen,125]Eine Auswahl von etwa 150 Adventskalendern aus seiner Sammlung wurden gezeigt. Dazu kam eine Vielzahl von weiteren interessanten Objekten aus der Sammlung des Wuppertaler Sammlers Peter Nicolaus.
[inspic=123,left,fullscreen,125]Neben der historischen Entwicklung der Adventskalender wurden einzelne Künstler und typische Motive vorgestellt.

Fast 2000 interessierte Besucher kamen in die Ausstellung und im Fazit waren die Gemeinde Lindern, der Heimatverein Lindern und der Galerist Volkmar Grigull mit diesem Ergebnis zufrieden. Besonderen Dank für die Unterstützung gab es auch für den Sponsor dieser Ausstellung, der Volksbank Löningen.

Fotos: Ute Franz, Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen Berlin
[mygal=weihnachtskalender]

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Blicke in die letzte Ausstellung

Montag, 26. Oktober 2009 16:22

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Jahresaustellung in der G A L E R I E L I N D E R N

Dienstag, 29. September 2009 11:34

Zu der in diesem Jahr vorgezogenen “Weihnachtsausstellung” hatte die
G A L E R I E L I N D E R N eingeladen.
Die Besucher erwartete eine vielfältige farbenprächtige Schau mit insgesamt sieben verschiedenen Künstlern.
[inspic=105,left,fullscreen,125]Simone Jänke studierte Grafik in Münster und zeigte wunderschöne Farbholzschnitte. Tägliche Beobachtungen werden festgehalten in Zeichnungen und Texten. Sie liefern die Vorlagen für ihre Geschichten, die sie in kleinen handgedruckten Auflagen in ihren Holzschnitten umsetzt. Wir begegnen einem Bilderkanon, der in seiner experimentellen Vielschichtigkeit immer wieder auch Freiräume lässt für eigene Entdeckungen und Lesbarkeit.
[inspic=104,right,fullscreen,125]Mit Heike Krebs Bechtel kam eine Künstlerin nach Lindern, die zunächst eine Ausbildung zur Steinbildhauerin machte. Nach einem Stipendium in Venedig studierte sie Malerei in Wiesbaden. Seit 1990 ist sie freischaffend als Künstlerin tätig. Ausgehend von den Grundformen des Quadrats und des Rechtecks entwickelt sie geometrische plastische Objekte, die durch die malerischen Farbaufträge zu Farbkörpern, zu Farbobjekten werden.
Die Form, reduziert, einfach und klar, dient der Farbe, die Form wird zum Farbträger. Im Gegensatz zur Einfachheit der Formen stehen die höchst differenzierten Farbwerte und Farbwirkungen, die sie vor dem Betrachter ausbreitet.
[inspic=103,right,fullscreen,125] Crischa Siegel aus Köln ist den Besuchern der Galerie keine Unbekannte. Sie stellte zum wiederholten Mal in Lindern aus und zeigte neue Bilder. Schwerpunkt dabei sind ihre Arbeiten “Südliche Architekturen” und “Still Leben”. Seit drei Jahren bewegt sich die Künstlerin auf einem neuen Pfad: Zu den Stilleben, Materialarbeiten und abstrakten Werken mit Farbfeldern sind Bilder von Häusern gekommen, genauer von Hausecken, Fassadenabschnitten, Dächern und Treppen die außen an den Häusern angebracht sind. Unglaubliches Licht, reine Form, reine Architektur: Bilder von Crischa Siegel.

[inspic=106,left,fullscreen,100]Auch mit Wendelin Gräbener und Franz Winkelkotte kamen wieder zwei Künstler in die Galerie, die schon mehrmals mit ihren Werken in der G A L E R I E L I N D E R N vertreten waren. Wendelin Gräbener zeigte neue spannende plastische Keramiken in wechselvollem Spiel von Dynamik und Statik. In Form und Farbe variierte sie das Thema Mann und Frau als Balanceakt zwischen Ordnung und Chaos.
[inspic=102,right,fullscreen,125] Franz Winkelkotte zeigte neue Glasobjekte, deren faszinierende Eigenart in ihrer raumgreifenden, lichten Transparenz liegen. Farbe im Glas ist lichtes Element, das sich in seiner Ausstrahlung als farbiges Licht vom Gegenstand löst.
Als weiteren Höhepunkt der Ausstellung zeigten schließlich mit Luitgard Korte und Annette Kreutter zwei Goldschmiedinnen aus Köln wunderbaren und edlen Schmuck.
[inspic=107,left,fullscreen,125]Luitgard Korte ist ausgebildete Goldschmiedemeisterin und zeigt opulenten farbenfrohen Schmuck mit edelsten Materialien, mit dem sie auch auf vielen Ausstellungen im In – und Ausland Anerkennung gefunden hat.
[inspic=108,right,fullscreen,125]Annette Kreutter studierte nach ihrer Ausbildung zur Goldschmiedin an der FH Düsseldorf . Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Unikatschmuck, dem als Basismaterial Silber, Gold und Farbsteine zugrunde liegen. Klare Linien sind charakteristisch für ihre zeitlosen Arbeiten. Dabei verwendet sie oft eine uralte, selten angewandte Goldschmiedetechnik, das Niello. Die sensible Farbigkeit dieser Stücke, der Kontrast von Silber, Palladium und dem nahezu schwarzen Niello harmoniert in besonderer Weise mit den streng geometrischen Grundformen der Entwürfe. Auf der Frankfurter Messe wurde ihr Schmuck mit dem höchsten Design Preis von Design Plus “Die acht Besten der Besten” ausgezeichnet!
Passend zu dieser großartigen Ausstellung passt sicher das Wort Friedrich Schillers:
“Alle Kunst ist der Freude gewidmet”.
Die Ausstellung begann am Sonntag, dem 18. Oktober um 11.30 Uhr mit einer Einführung durch die Kunsthistorikerin Ulrike Brandt und dauerte bis zum 08. 11. 2009.
Öffnungszeiten der Galerie:
Mittwochs, donnerstags und sonntags von 15.00 – 18.00 Uhr und jederzeit nach Vereinbarung.

Vorankündigung:
Der Gemeinde Lindern und der Galerie Lindern ist es gelungen, im November, Dezember und Januar eine bedeutende Ausstellung nach Lindern in die Galerie Lindern zu holen. Im Rahmen des “Föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz” zeigt das Museum Europäische Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin eine Auswahl von etwa 150 Adventskalendern aus seiner Sammlung. Neben der historischen Entwicklung der Adventskalender werden einzelne Künstler und typische Motive vorgestellt.
Ausstellung vom 28. 11. 2009 – 10.01.2010
Konzeption der Ausstellung: Tina Peschel, Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen Berlin

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Neue Ausstellung mit Kerstin Kramer und Hans-Jürgen Zimmermann

Mittwoch, 22. Juli 2009 9:40

Am 16. August eröffnete die G A L E R I E L I N D E R N um 11.30 Uhr ihre nächste Ausstellung mit Bildern und Skulpturen von Kerstin Kramer und Bildern und Plastiken von Hans-Jürgen Zimmermann. Eingeführt wurde in die Ausstellung von der Oldenburger Kunsthistorikerin Dr. Ulrike Brandt.
[inspic=98,left,fullscreen,125]Kerstin Kramers Bilder sind häufig Momentaufnahmen und halten Begebenheiten des Alltags fest, die emotional und intuitiv auf der Leinwand festgehalten werden. So weicht sie häufig von einem vorher festgelegten Konzept ab und ist manchmal selbst überrascht vom Ergebnis ihrer Arbeit.
Die Dynamik und Bewegung in ihren Bildern ist faszinierend, in ihren expressiven Menschenbildern legt sie Seele und Körper frei und macht sie sichtbar. Oft wirken ihre Figuren, als würden sie im Raum schweben. Dafür nutzt sie unterstützend das Element des Wassers. Im Wasser schweben die Figuren ganz einfach durch den Raum: auf der Leinwand vermischen sich die Farben, das Gemälde befindet sich im “Fluss”.
[inspic=100,right,fullscreen,125]Kerstin Kramer malt mit Acrylfarben, oft in lasierenden Schichten aufgetragen, verwendet jedoch auch Kohle – und Farbstifte. Auch die Collage kommt zum Einsatz, um Stimmungen auszudrücken.
[inspic=99,left,fullscreen,125]In ihren Skulpturen bearbeitet sie weiche Gesteine wie Kalk – oder Sandsteine in verschiedenen Farben. Dabei interessiert die Künstlerin die reine Formgebung des Steins, nicht die perfekte Oberfläche: “Diese wird durch den formgebenden Schlag gestaltet und bleibt so expressiv und zum Teil unvollkommen”, so die Künstlerin. Thema dieser Arbeiten ist immer der Mensch.
Kerstin Kramer lebt und arbeitet als freischaffende Architektin und Künstlerin in Oldenburg und Friesoythe.

“Der Beginn des Schaffens von Hans-Jürgen Zimmermann liegt im internationalen Surrealismus der Nachkriegszeit. Surreales Denken ist ein Teil seines bildnerischen Gestaltens. Die Offenheit seiner Formen, die Vielfältigkeit seiner Dingaussagen legt eine stärkere Bindung an postmoderne Strukturen nahe.” [inspic=101,right,fullscreen,125]Der Betrachter findet sofort Zugang zu den Bildern Zimmermanns, um sehr bald festzustellen, “dass der Dialog mit dem Bild sehr viel hintergründiger ist, als der erste Blick erahnen lässt. Der Realismus einerseits und die Symbolik andererseits ergeben in den Bildern eine Symbiose von faszinierender Einsicht”.(Dr. D. Ronte, Sprengelmuseum, Hannover)
Zimmermanns Plastiken sind aus Edelstahl. In diesen Arbeiten finden wir immer wieder Zitate aus seinen Bildern. Viele stehen in öffentlichen Räumen und sind schon durch ihre Größe beeindruckend. Neben seinen Edelstahlobjekten entstehen Brunnenfiguren und Bronzen und Portraits.
Hans-Jürgen Zimmermann kann auf eine Vielzahl von nationalen und internationalen Ausstellungen verweisen. Er ist Mitglied verschiedener Künstlergruppen in Hannover, Hameln und Steinhude.
Er lebt und arbeitet in Hannover und Löningen.
Die Besucher der Galerie erwartet eine Ausstellung, die durch die gegensätzlichen Arbeiten beider Künstler besonders spannend wird.
Am Sonntag, dem 30. August lädt die Galerie ab 15.30 Uhr ein zu “Swing in der Galerie” mit dem Trio “Kammer-Jazz” und setzt damit eine alte Tradition fort.

Öffnungszeiten der Galerie während der Ausstellungen:
Mittwochs, donnerstags und sonntags von 15.00 – 18.00 Uhr und jederzeit nach Vereinbarung.

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“Zwischen Traum und Wirklichkeit”

Montag, 2. März 2009 10:29

Das war der Titel der Ausstellung, die vom 19. April bis zum 10. Mai in der Galerie Lindern zu sehen war.
Zur ersten Ausstellung im neuen Jahr kam eine Gruppe von Künstlern in die Galerie Lindern, die seit einigen Jahren mit gemeinsamen und Einzel-Ausstellungen in Deutschland und Europa auf sich aufmerksam gemacht hat. Sie nennt sich

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Ziel der “Neuen Meister” ist es, realistischer Malerei ein Forum zu bieten durch gemeinsame Ausstellungen, Publikationen und Aktionen. Besonders wichtig ist der Gruppe, Galerien und dem Publikum nicht nur verschiedenste künstlerische Ausdrucksformen auf der Basis des Realismus zu zeigen, sondern auch das Können, die maltechnische Meisterschaft in der Kunst überhaupt wieder diskussionsfähig zu machen, da der Realismus seit zwei Jahrzehnten ein Schattendasein in der Kunstszenen führt. Dieses Anliegen wird bereits im Namen der Gruppe deutlich.
Durch ihre aufwendigen, z.T. altmeisterlichen Techniken ist es dem einzelnen Künstler oft nicht möglich, in kurzer Zeit genügend Bilder für interessante Ausstellungen zu malen. Der Gruppe jedoch öffnen sich viele Präsentationsmöglichkeiten – und so ist es möglich, anspruchsvolle realistische Kunst einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Seit Gründung der Gruppe im Jahr 2000 ist dies dann ihre 23. Ausstellung in Deutschland und Europa.

Die Galerie Lindern freut sich in ihrer ersten Ausstellung des Jahres diese Gruppe von sechs Malern/innen vorstellen zu können.

[inspic=89,left,fullscreen,170] Es sind:
Ines Scheppach, Gerd Bannusch, Joachim Lehrer, Roland Heyder, Siegfried Zademack und Michael Krähmer (von links)

So unterschiedlich die sechs Maler in ihren Arbeiten sind, haben sie dennoch Gemeinsamkeiten:
Einflüsse des Realismus und Surrealismus, des phantastischen Realismus und Jugendstils sind immer wieder zu spüren und fließen in ihre Kunst ein. Zu allen Zeiten suchten Künstler Zugang zu mythischen Themen und Traumwelten. Auch diesen sechs Künstlern ist ein Hang zur Mythologie eigen, zur Fabel, zu kosmischen Träumen, erotischen Fantasien und Weltuntergangsvisionen.

[inspic=95,right,fullscreen,150] Als weiterer Gast dieser Ausstellung zeigt der Keramiker und Bildhauer Curt R. Lehmann seine wunderschönen Tierplastiken aus Keramik.
[inspic=94,left,fullscreen,150] Curt Lehmanns Arbeiten entstehen aus der Erinnerung, werden modelliert ohne Skizzenmaterial. Seine stark ausgeprägte Wahrnehmungsfähigkeit erlaubt ihm das. So werden seine Arbeiten “eine sehr persönliche Wiedergabe eines ganz besonderen Beziehungsmomentes zwischen Tier und Situation, Tier und Tier oder auch Tier und Künstler”.

Die Gäste der Galerie durften sich auf eine spannende Ausstellung freuen. Die Eröffnung war am Sonntag, dem 19.04. um 11.30 Uhr. An diesem Tag war die Galerie durchgehend bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Galerist Volkmar Grigull eröffnete die Ausstellung vor einer Fülle von interessierten Besuchern und stellte die sieben ausstellenden Künstler den Besuchern vor.
(Öffnungszeiten der Galerie: Sonntags, mittwochs und donnerstags von 15.00 – 18.00 Uhr und jederzeit nach Vereinbarung.)

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[inspic=93,left,fullscreen,150][inspic=96,left,fullscreen,150][inspic=97,left,fullscreen,150]

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