Naive Kunst aus Polen
Eine Ausstellung aus dem Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin im Rahmen der VIII. Linderner Kulturwochen vom 18. Juni – 31. Juli 2011.
Gezeigt wird die Sammlung des Ehepaares Christina und Hans-Joachim Orth unter der Schirmherrschaft des Staatsministers für Kultur und Medien Bernd Neumann. Eröffnung am 17. Juni, 2011 um 18.30 Uhr.
Die im Juli beginnende Ratspräsidentschaft Polens in der Europäischen Union nimmt das Museum Europäischer Kulturen zum Anlass, im Rahmen des Föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz – Staatliche Museen zu Berlin eine Auswahl religiöser und profaner Volkskunst aus Polen in der Galerie Lindern zu präsentieren.
Die Ausstellung umfasst über 100 Werke naiver Kunst aus allen Regionen Polens. Vor allem sind es Holzskulpturen, die einzigartige Einblicke in den polnischen Alltag und das menschliche Erleben bieten. Die Werke dieser Volkskünstler bestechen durch ihre Kreativität, scharfe Beobachtungsgabe und sinnliche Ausdrucksstärke. Auch die tief empfundene Religiosität der polnischen Künstler kommt in zahlreichen biblischen Motiven zum Ausdruck, z.B. in dem für Polen typischen, so genannten Christus im Elend oder in zahlreichen Krippen-, Engel- und Teufeldarstellungen.
Neben Skulpturen und Schnitzereien bekannter Künstler wie Adam Zegadlo oder Stanislaw Denkiewicz sind z.B. auch Malereien von Wladyslav Rybkowski und Stickbilder von Lucja Mieckiewitz in dieser Ausstellung zu sehen, die im Rahmen der VIII. Linderner Kulturwoche und dem damit verbundenen internationalen Bildhauersymposium gezeigt wird.
