Wunderbare Bilder und edle Keramik in der Galerie Lindern
Donnerstag, 8. April 2010 11:54
Zur ersten Ausstellung nach dem langen Winter hatte die G A L E R I E L I N D E R N eingeladen. Am 02. Mai um 11.30 freuten sich Anna und Volkmar Grigull, zahlreiche Gäste zur neuen Ausstellung begrüßen zu können.
Mit Birgit Alberts, Karin Jarausch und Claudia Holzapfel stellten drei renommierte Künstlerinnen ihre Arbeiten aus.
Birgit Alberts, geboren 1962 in Norden, lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Meiningen.
Ihre Arbeiten bestechen schon auf den ersten Blick durch die positiv leuchtenden Farben einer kontrastreichen Malerei. Auf den zweiten Blick zeigt sich, dass sich malerisch stilistische Gegensätze auf den Arbeiten vereinen. Es ergeben sich poppige Fantasiewelten mit abstrahierten Konstruktionen einer bekannten Welt.
Die Künstlerin zeigt uns ihre ganz eigene, subjektive Sicht auf die Dinge in einer Bildwelt, die aus verschiedenen Ebenen zu bestehen scheint. Ihre Bilder gestalten sich wie der Blick durch ein Kaleidoskop, in dem beim Drehen die Bausteinchen des zugrunde liegenden Formenkanons immer wieder neue Muster und Bilder bilden.
Karin Jarausch, auch Jahrgang 1962, geboren in Eisenberg, lebt und arbeitet freischaffend in Halle.
In ihren Bildern spürt man die authentische subjektive Herkunft und den Spaß an der Verwirrung des Betrachters. “Dabei können sowohl Caspar David Friedrich als auch Sigmar Polke Pate gestanden haben. Der erstere für die romantischen Elemente, die sich besonders in den landschaftlichen Atmosphären andeuten, der zweite für den Umgang mit Zeichnungen im Bild und dem Element der Ironie.”
Karin Jarauschs Bilder sind oft selbstironische Frauenbilder, Inszenierungen mit einer Leichtigkeit, dass alles zu schweben scheint und nur zart mit der Umbegung in Berührung kommt.
Die dritte ausstellende Künstlerin Claudia Holzapfel ist Freunden der Galerie Lindern keine Unbekannte, sie stellte zum dritten Mal aus. Geboren 1956 in, Köln lebt und arbeitet sie freischaffend in Troisdorf.
Ihre Arbeiten bildeten einen wunderbar ruhigen Gegensatz zu den fröhlichen aufregenden Bildern der beiden Malerinnen.
Ihre Arbeit zeichnet Kontinuität und Konsequenz aus ebenso, wie die Freude an den Eigenheiten des Materials. Ihre sensiblen Arbeiten sind freier geworden, lassen sich jedoch nicht von den immer rascher wechselnden Tendenzen des Kunstmarktes beirren. Sie zeugen von einer ungewöhnlichen künstlerischen Souveränität und bilden das Geheimnis der eleganten Einzigartigkeit ihrer Arbeiten.
Nachfolgend einige Aufnahmen aus den Ausstellungsräumen:
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