Ausstellung im November 2007

Lesezeichen

Zu ihrer neuen Ausstellung hatte die Galerie Lindern am Sonntag, dem 11.11. um 11.30 Uhr eingeladen.

Mit der Malerin Edita Grinberga stellte wieder eine großartige Künstlerin aus. Seit 1990 lebt die in Riga geborene Malerin in Berlin. In ihrer gegenwärtigen Arbeit sind Schatten und Lichteinfälle das Thema. Die Schatten sind hell, fröhlich, sonnig, erfrischend, aufbauend, aber auch geheimnisvoll, tiefgründig, leise und sanft, kurz eine wunderbare Malerei, manchmal fast fotorealistisch, auf das Wesentliche reduziert.

Ganz anders die Arbeiten der in Münster lebenden und arbeitenden Künstlerin Birgit Susmann.
Sie zeigte spannende kleinformatige foto-graphische Nahaufnahmen aus der Pflanzenwelt, die uns einen tiefen Einblick in die Mikrowelt bescheren, “LINIENLANDSCHAFTENGEBILDE”. Daneben stehen Lithografien mit dem Titel “Spuren im Moor”.

Mit Christina Wiese und Claudia Craemer kamen zwei international bekannte Keramikerinnen nach Lindern.

Schiff

Christina Wiese lebt und arbeitet in Velden, Österreich und zeigte neben zauberhaften an Abenteuer, Piraten und Fernweh erinnernden Schiffsobjekten, wunderschöne “Dosen für einen Stein”. Ein Stein, ein Fundstück, vielleicht am Strand aufgelesen, wird zu neuem Leben erweckt:
Wieses Keramikdosen umhüllen den Stein, verbergen ihn und geben ihm eine völlig neue Bedeutung. Der Zauber, der den Betrachter umfängt, lässt sich nur schwer beschreiben: “es geht um Ursprung, Vergänglichkeit und neues Leben”.

Claudia Craemer stellte Raku und Porzellan aus. Die künstlerische Gestaltung der stillen Porzellanarbeiten sind einmalig schön und ergänzen sich mit den Bildern Edita Grinbergas. Daneben zeigte die in Fischerhude lebende Künstlerin neue Arbeiten in Rakutechnik, archaische Objekte, die im Zusammenspiel von Feuer; Metall, Erde, Holz und Luft entstehen.
Wie immer in der letzten Ausstellung des Jahres stellte die Galerie auch wieder edlen Schmuck aus.

or1

Günter Hagen, Philosoph und Goldschmied aus Hamburg zeigte edle Einzelstücke aus hochkarätigem Gold, oft kombiniert mit seltenen Edelsteinen, die auf den ersten Blick verspielt und amorph erscheinen, jedoch völlig durchkonstruiert und durchdacht sind, in großartiger handwerklicher Präzision.

Anna Silbersteins Schmuck ist jung, frisch und heiter. Sie verwendet neben Silber und Feingold unterschiedliche Materialien wie Acryl, Gießharz und Messing und verbindet diese so unterschiedlichen Materialien perfekt. Den dabei entstehenden Schmuckstücken gibt sie Namen wie “Schöne Aussichten” oder “sanaka – spaziergang”. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Rostock.

In die Ausstellung führte der Kunsthistoriker Jürgen Weichardt ein.

Datum: Donnerstag, 8. November 2007 11:58
Themengebiet: Allgemein Trackback: Trackback-URL
Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Kommentare und Pings sind geschlossen.

Keine weiteren Kommentare möglich.