Vorschau

Dienstag, 16. Februar 2010 11:24

Zum Vormerken: Die nächste Ausstellung wird am 02. Mai 20010 eröffnet.
Es stellen aus:
Birgit Alberts, Meiningen - Bilder
Karin Jarausch, Halle - Bilder
Claudia Holzapfel, Troisdorf - Keramik

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“Vom Himmel hoch…”

Montag, 30. November 2009 13:47

Ausstellungseinblick

“Vom Himmel hoch ” lautete der Titel der Ausstellung, die im Dezember und Januar in der Galerie Lindern zu sehen war.
“Adventskalender aus 100 Jahren” zeigte das Museum Europäischer Kulturen im Rahmen des “Förderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz - Staatliche Museen Berlin”.

Ausstellungseinblick

Eine Auswahl von etwa 150 Adventskalendern aus seiner Sammlung wurden gezeigt. Dazu kam eine Vielzahl von weiteren interessanten Objekten aus der Sammlung des Wuppertaler Sammlers Peter Nicolaus.

Der NDR beim Filmen für die Sendung Nordtour

Neben der historischen Entwicklung der Adventskalender wurden einzelne Künstler und typische Motive vorgestellt.

Fast 2000 interessierte Besucher kamen in die Ausstellung und im Fazit waren die Gemeinde Lindern, der Heimatverein Lindern und der Galerist Volkmar Grigull mit diesem Ergebnis zufrieden. Besonderen Dank für die Unterstützung gab es auch für den Sponsor dieser Ausstellung, der Volksbank Löningen.

Fotos: Ute Franz, Museum Europäischer Kulturen - Staatliche Museen Berlin

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Blicke in die letzte Ausstellung

Montag, 26. Oktober 2009 16:22

Heike Krebs Bechtel hängt die letzte Arbeit auf

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Jahresaustellung in der G A L E R I E L I N D E R N

Dienstag, 29. September 2009 11:34

Zu der in diesem Jahr vorgezogenen “Weihnachtsausstellung” hatte die
G A L E R I E L I N D E R N eingeladen.
Die Besucher erwartete eine vielfältige farbenprächtige Schau mit insgesamt sieben verschiedenen Künstlern.

Simone Jänke studierte Grafik in Münster und zeigte wunderschöne Farbholzschnitte. Tägliche Beobachtungen werden festgehalten in Zeichnungen und Texten. Sie liefern die Vorlagen für ihre Geschichten, die sie in kleinen handgedruckten Auflagen in ihren Holzschnitten umsetzt. Wir begegnen einem Bilderkanon, der in seiner experimentellen Vielschichtigkeit immer wieder auch Freiräume lässt für eigene Entdeckungen und Lesbarkeit.

Mit Heike Krebs Bechtel kam eine Künstlerin nach Lindern, die zunächst eine Ausbildung zur Steinbildhauerin machte. Nach einem Stipendium in Venedig studierte sie Malerei in Wiesbaden. Seit 1990 ist sie freischaffend als Künstlerin tätig. Ausgehend von den Grundformen des Quadrats und des Rechtecks entwickelt sie geometrische plastische Objekte, die durch die malerischen Farbaufträge zu Farbkörpern, zu Farbobjekten werden.
Die Form, reduziert, einfach und klar, dient der Farbe, die Form wird zum Farbträger. Im Gegensatz zur Einfachheit der Formen stehen die höchst differenzierten Farbwerte und Farbwirkungen, die sie vor dem Betrachter ausbreitet.

Crischa Siegel aus Köln ist den Besuchern der Galerie keine Unbekannte. Sie stellte zum wiederholten Mal in Lindern aus und zeigte neue Bilder. Schwerpunkt dabei sind ihre Arbeiten “Südliche Architekturen” und “Still Leben”. Seit drei Jahren bewegt sich die Künstlerin auf einem neuen Pfad: Zu den Stilleben, Materialarbeiten und abstrakten Werken mit Farbfeldern sind Bilder von Häusern gekommen, genauer von Hausecken, Fassadenabschnitten, Dächern und Treppen die außen an den Häusern angebracht sind. Unglaubliches Licht, reine Form, reine Architektur: Bilder von Crischa Siegel.

Auch mit Wendelin Gräbener und Franz Winkelkotte kamen wieder zwei Künstler in die Galerie, die schon mehrmals mit ihren Werken in der G A L E R I E L I N D E R N vertreten waren. Wendelin Gräbener zeigte neue spannende plastische Keramiken in wechselvollem Spiel von Dynamik und Statik. In Form und Farbe variierte sie das Thema Mann und Frau als Balanceakt zwischen Ordnung und Chaos.

Franz Winkelkotte zeigte neue Glasobjekte, deren faszinierende Eigenart in ihrer raumgreifenden, lichten Transparenz liegen. Farbe im Glas ist lichtes Element, das sich in seiner Ausstrahlung als farbiges Licht vom Gegenstand löst.
Als weiteren Höhepunkt der Ausstellung zeigten schließlich mit Luitgard Korte und Annette Kreutter zwei Goldschmiedinnen aus Köln wunderbaren und edlen Schmuck.

Luitgard Korte ist ausgebildete Goldschmiedemeisterin und zeigt opulenten farbenfrohen Schmuck mit edelsten Materialien, mit dem sie auch auf vielen Ausstellungen im In - und Ausland Anerkennung gefunden hat.

Annette Kreutter studierte nach ihrer Ausbildung zur Goldschmiedin an der FH Düsseldorf . Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Unikatschmuck, dem als Basismaterial Silber, Gold und Farbsteine zugrunde liegen. Klare Linien sind charakteristisch für ihre zeitlosen Arbeiten. Dabei verwendet sie oft eine uralte, selten angewandte Goldschmiedetechnik, das Niello. Die sensible Farbigkeit dieser Stücke, der Kontrast von Silber, Palladium und dem nahezu schwarzen Niello harmoniert in besonderer Weise mit den streng geometrischen Grundformen der Entwürfe. Auf der Frankfurter Messe wurde ihr Schmuck mit dem höchsten Design Preis von Design Plus “Die acht Besten der Besten” ausgezeichnet!
Passend zu dieser großartigen Ausstellung passt sicher das Wort Friedrich Schillers:
“Alle Kunst ist der Freude gewidmet”.
Die Ausstellung begann am Sonntag, dem 18. Oktober um 11.30 Uhr mit einer Einführung durch die Kunsthistorikerin Ulrike Brandt und dauerte bis zum 08. 11. 2009.
Öffnungszeiten der Galerie:
Mittwochs, donnerstags und sonntags von 15.00 - 18.00 Uhr und jederzeit nach Vereinbarung.

Vorankündigung:
Der Gemeinde Lindern und der Galerie Lindern ist es gelungen, im November, Dezember und Januar eine bedeutende Ausstellung nach Lindern in die Galerie Lindern zu holen. Im Rahmen des “Föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz” zeigt das Museum Europäische Kulturen - Staatliche Museen zu Berlin eine Auswahl von etwa 150 Adventskalendern aus seiner Sammlung. Neben der historischen Entwicklung der Adventskalender werden einzelne Künstler und typische Motive vorgestellt.
Ausstellung vom 28. 11. 2009 - 10.01.2010
Konzeption der Ausstellung: Tina Peschel, Museum Europäischer Kulturen - Staatliche Museen Berlin

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Neue Ausstellung mit Kerstin Kramer und Hans-Jürgen Zimmermann

Mittwoch, 22. Juli 2009 9:40

Am 16. August eröffnete die G A L E R I E L I N D E R N um 11.30 Uhr ihre nächste Ausstellung mit Bildern und Skulpturen von Kerstin Kramer und Bildern und Plastiken von Hans-Jürgen Zimmermann. Eingeführt wurde in die Ausstellung von der Oldenburger Kunsthistorikerin Dr. Ulrike Brandt.

Kerstin Kramer: Der Mensch ist ein strukturelles Wesen...

Kerstin Kramers Bilder sind häufig Momentaufnahmen und halten Begebenheiten des Alltags fest, die emotional und intuitiv auf der Leinwand festgehalten werden. So weicht sie häufig von einem vorher festgelegten Konzept ab und ist manchmal selbst überrascht vom Ergebnis ihrer Arbeit.
Die Dynamik und Bewegung in ihren Bildern ist faszinierend, in ihren expressiven Menschenbildern legt sie Seele und Körper frei und macht sie sichtbar. Oft wirken ihre Figuren, als würden sie im Raum schweben. Dafür nutzt sie unterstützend das Element des Wassers. Im Wasser schweben die Figuren ganz einfach durch den Raum: auf der Leinwand vermischen sich die Farben, das Gemälde befindet sich im “Fluss”.

Kerstin Kramer: Wattwanderung

Kerstin Kramer malt mit Acrylfarben, oft in lasierenden Schichten aufgetragen, verwendet jedoch auch Kohle - und Farbstifte. Auch die Collage kommt zum Einsatz, um Stimmungen auszudrücken.

Kerstin Kramer: Die Sieben...

In ihren Skulpturen bearbeitet sie weiche Gesteine wie Kalk - oder Sandsteine in verschiedenen Farben. Dabei interessiert die Künstlerin die reine Formgebung des Steins, nicht die perfekte Oberfläche: “Diese wird durch den formgebenden Schlag gestaltet und bleibt so expressiv und zum Teil unvollkommen”, so die Künstlerin. Thema dieser Arbeiten ist immer der Mensch.
Kerstin Kramer lebt und arbeitet als freischaffende Architektin und Künstlerin in Oldenburg und Friesoythe.

“Der Beginn des Schaffens von Hans-Jürgen Zimmermann liegt im internationalen Surrealismus der Nachkriegszeit. Surreales Denken ist ein Teil seines bildnerischen Gestaltens. Die Offenheit seiner Formen, die Vielfältigkeit seiner Dingaussagen legt eine stärkere Bindung an postmoderne Strukturen nahe.”

Hans-Jürgen Zimmermann: Mehr weiß nur der Augenblick

Der Betrachter findet sofort Zugang zu den Bildern Zimmermanns, um sehr bald festzustellen, “dass der Dialog mit dem Bild sehr viel hintergründiger ist, als der erste Blick erahnen lässt. Der Realismus einerseits und die Symbolik andererseits ergeben in den Bildern eine Symbiose von faszinierender Einsicht”.(Dr. D. Ronte, Sprengelmuseum, Hannover)
Zimmermanns Plastiken sind aus Edelstahl. In diesen Arbeiten finden wir immer wieder Zitate aus seinen Bildern. Viele stehen in öffentlichen Räumen und sind schon durch ihre Größe beeindruckend. Neben seinen Edelstahlobjekten entstehen Brunnenfiguren und Bronzen und Portraits.
Hans-Jürgen Zimmermann kann auf eine Vielzahl von nationalen und internationalen Ausstellungen verweisen. Er ist Mitglied verschiedener Künstlergruppen in Hannover, Hameln und Steinhude.
Er lebt und arbeitet in Hannover und Löningen.
Die Besucher der Galerie erwartet eine Ausstellung, die durch die gegensätzlichen Arbeiten beider Künstler besonders spannend wird.
Am Sonntag, dem 30. August lädt die Galerie ab 15.30 Uhr ein zu “Swing in der Galerie” mit dem Trio “Kammer-Jazz” und setzt damit eine alte Tradition fort.

Öffnungszeiten der Galerie während der Ausstellungen:
Mittwochs, donnerstags und sonntags von 15.00 - 18.00 Uhr und jederzeit nach Vereinbarung.

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“Zwischen Traum und Wirklichkeit”

Montag, 2. März 2009 10:29

Das war der Titel der Ausstellung, die vom 19. April bis zum 10. Mai in der Galerie Lindern zu sehen war.
Zur ersten Ausstellung im neuen Jahr kam eine Gruppe von Künstlern in die Galerie Lindern, die seit einigen Jahren mit gemeinsamen und Einzel-Ausstellungen in Deutschland und Europa auf sich aufmerksam gemacht hat. Sie nennt sich


Ziel der “Neuen Meister” ist es, realistischer Malerei ein Forum zu bieten durch gemeinsame Ausstellungen, Publikationen und Aktionen. Besonders wichtig ist der Gruppe, Galerien und dem Publikum nicht nur verschiedenste künstlerische Ausdrucksformen auf der Basis des Realismus zu zeigen, sondern auch das Können, die maltechnische Meisterschaft in der Kunst überhaupt wieder diskussionsfähig zu machen, da der Realismus seit zwei Jahrzehnten ein Schattendasein in der Kunstszenen führt. Dieses Anliegen wird bereits im Namen der Gruppe deutlich.
Durch ihre aufwendigen, z.T. altmeisterlichen Techniken ist es dem einzelnen Künstler oft nicht möglich, in kurzer Zeit genügend Bilder für interessante Ausstellungen zu malen. Der Gruppe jedoch öffnen sich viele Präsentationsmöglichkeiten - und so ist es möglich, anspruchsvolle realistische Kunst einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Seit Gründung der Gruppe im Jahr 2000 ist dies dann ihre 23. Ausstellung in Deutschland und Europa.

Die Galerie Lindern freut sich in ihrer ersten Ausstellung des Jahres diese Gruppe von sechs Malern/innen vorstellen zu können.

Ines Scheppach, Gerd Bannusch, Joachim Lehrer, Roland Heyder, Siegfried Zademack und Michael Krähmer (von links)

Es sind:
Ines Scheppach, Gerd Bannusch, Joachim Lehrer, Roland Heyder, Siegfried Zademack und Michael Krähmer (von links)

So unterschiedlich die sechs Maler in ihren Arbeiten sind, haben sie dennoch Gemeinsamkeiten:
Einflüsse des Realismus und Surrealismus, des phantastischen Realismus und Jugendstils sind immer wieder zu spüren und fließen in ihre Kunst ein. Zu allen Zeiten suchten Künstler Zugang zu mythischen Themen und Traumwelten. Auch diesen sechs Künstlern ist ein Hang zur Mythologie eigen, zur Fabel, zu kosmischen Träumen, erotischen Fantasien und Weltuntergangsvisionen.

Keramiker und Bildhauer Curt R. Lehmann

Als weiterer Gast dieser Ausstellung zeigt der Keramiker und Bildhauer Curt R. Lehmann seine wunderschönen Tierplastiken aus Keramik.

Lehmann

Curt Lehmanns Arbeiten entstehen aus der Erinnerung, werden modelliert ohne Skizzenmaterial. Seine stark ausgeprägte Wahrnehmungsfähigkeit erlaubt ihm das. So werden seine Arbeiten “eine sehr persönliche Wiedergabe eines ganz besonderen Beziehungsmomentes zwischen Tier und Situation, Tier und Tier oder auch Tier und Künstler”.

Die Gäste der Galerie durften sich auf eine spannende Ausstellung freuen. Die Eröffnung war am Sonntag, dem 19.04. um 11.30 Uhr. An diesem Tag war die Galerie durchgehend bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Galerist Volkmar Grigull eröffnete die Ausstellung vor einer Fülle von interessierten Besuchern und stellte die sieben ausstellenden Künstler den Besuchern vor.
(Öffnungszeiten der Galerie: Sonntags, mittwochs und donnerstags von 15.00 - 18.00 Uhr und jederzeit nach Vereinbarung.)

Zademack: Ständiger Begleiter
Bannuscher: Romina
Heyder: Fernweh
Kraemer: Praia
Lehrer: Sommerfrische
Scheppach: Nymphe

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Ein Rausch von Farben und Formen….

Dienstag, 21. Oktober 2008 11:55

Tam Uekermann

Zur letzten Ausstellung des Jahres hatte die
G A L E R I E L I N D E R N am 23. November um 11.30 eingeladen.
Die vielen Besucher empfing im wahrsten Sinne des Wortes ein Rausch von Farben und Formen:
Künstler der Galerie zeigten neue Bilder, Skulpturen und edlen Schmuck.

Jule Mueller

Es stellten aus: Sybille Hermanns, Maggie Luetjens und Sabine Puschmann - neue farbenprächtige Bilder.
Lotte Thünker zeigte neue Skulpturen,
Jule Müller aus Bad Doberan und Tam Uekermann aus Köln präsentierten kostbaren, edlen und individuellen Schmuck. Aus der Idee der Kleinskulptur entstehen klassische und zeitlose Formen, schmeichelnd und schmückend zugleich.

Sybille Hermanns

Sybille Hermanns schafft einzigartige Farbräume. “Farbe wächst, dehnt sich aus, erobert den Bildraum und verdichtet sich zu großen malerischen Flächen höchster Intensität. Ob pastos oder lasierend aufgetragen, die Bilder leben aus ihrer sinnlichen Präsenz.”. Sybille Hermanns lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Osnabrück.

Maggie Luetjens

Die Wirklichkeit in Maggie Luitjens Bildern ist “eine von Déjà vus, Träumeland und Sehnsuchtsinseln. Da leuchten einem die eigenen Seelenbilder entgegen, die durch das Pendant zum Leben erweckt werden. Ein stahlblauer Himmel über dem blutroten Wasser, graugoldene Wüste, die große Stille und Sandgeriesel sind unüberhörbar, mondweißer Staub, darüber das All.” Maggie Luitjens arbeitet als freischaffende Künstlerin in Bremen.

Sabine Puschmann

Sabine Puschmann verbindet in ihren Arbeiten Farbe mit Zeichnung. Es entstehen farbige Flächen, in die Zeichen gesetzt werden - manchmal durch einen Stift gezeichnet aber auch oft geritzt, gekratzt. Die Farbe ist für die Künstlerin Informationsträger von Erinnerungen, sinnlich wahrnehmbar, die Zeichen gehen mit der Malerei ein Verhältnis ein, sind sichtbar gemachtes Denken. Sabine Puschmann lebt als freischaffende Künstlerin in Bremen.

Lotte Thuenker

Lotte Thünker zeigt neue faszinierende Skulpturen, in denen sich Harmonie mit Präzision, Ruhe und dynamische Bewegung, Gewicht und Leichtigkeit mit Sinnlichkeit und Schönheit des Marmors vereinigen. Lotte Thünker lebt und arbeitet freischaffend in Pietrasanta / Lucca, Italien und Berlin.
Jörg Michael Henneberg, stellv. Geschäftsführer der Oldenburgischen Landschaft führte in die Ausstellung ein und lobte das “vieljährige besondere Engagement sowohl der politischen Gemeinde als auch das der Galerie Lindern, das die Gemeinde zu einem Synonym für hochqualifizierte Kunst in unserer Region gemacht habe”.
Die Ausstellung war bis zum 14. Dezember geöffnet .
Öffnungszeiten der Galerie Lindern: Sonntags, mittwochs und donnerstags jeweils von 15.00 - 18.00 Uhr und jederzeit nach Vereinbarung.

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Zwischendurch: Ausstellung mit Arbeiten von Ute Berger und deutscher und europäischer Keramik

Montag, 29. September 2008 17:31

Am Sonntag, dem 12. Oktober hatte die G A L E R I E L I N D E R N um 11.30 Uhr zur Eröffnung einer Ausstellung mit Farbtusch-, Acrylarbeiten und Rohrfederzeichnungen von Ute Berger eingeladen.
Vor rund 100 Gästen hielt Jörg Michael Henneberg - Oldenburgische Landschaft- die Einführung in die Ausstellung.
Ute Berger lebt und arbeitet in Bösel, Oldenburg.

Frauenakt, Farbtusche von Ute Berger

Zur Zeit dominiert das Zeichnerische - die Linie in den Arbeiten Ute Bergers. Ihre Unmittelbarkeit und Endgültigkeit deutet häufig nur an und reicht bis zur Auflösung der Einzelform. Ihre Frauenakte drücken Kraft, Selbstbewusstsein oder auch traumhaftes Schweben aus. Im Gegensatz dazu stehen die Landschaften von Watt, Insel und Hallig, vor Ort - bei Sturm, Kälte, beginnendem Regen - entstanden. Mit wenigen Strichen entstehen diese Landschaften in höchster Konzentration.

Steinzeug von Aage Birck, Dänemark

Neben den Arbeiten von Ute Berger zeigt die Galerie Keramik aus einer privaten Sammlung. Es können Sammelstücke von großen deutschen und europäischen Keramikern wie Rolf Overberg, Otto Meier, Wendelin Stahl, Aage Birk oder Susan Nemeth und Mary White, um nur einige zu nennen, erworben werden.
Dauer der Ausstellung: Sonntag, 12. Oktober - Mittwoch, 29. Oktober
Öffnungszeiten der Galerie: Sonntags, mittwochs und donnerstags von 15.00 - 18.00 Uhr und jederzeit nach Vereinbarung

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Helmut Gutbrod - Bilder und Grafik / Kunst - und Kultobjekte aus Ozeanien

Dienstag, 8. Juli 2008 10:15

Mit Arbeiten des Malers, Pianisten und Komponisten Helmut Gutbrod eröffnete die
G A L E R I E L I N D E R N am17. August ihre neue Ausstellung.
Helmut Gutbrod, 1958 in Nürnberg geboren, hat in Erlangen und Berlin Musik - und Theaterwissenschaften studiert. Seit 1975 gibt er als Pianist und Komponist Konzerte und lebt heute als freischaffender Künstler und Musiker in Berlin.
In zahlreichen Ausstellungen weltweit zeigte er bisher seine Arbeiten, mit denen er auch in vielen Sammlungen und Museen vertreten ist. Im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit steht die menschliche Figur - zeichenhaft reduziert auf eine chiffrierte Gestalt - im Dialog mit abstrahierten Farbflächen.
Seine bevorzugten Arbeitstechniken sind neben der Acrylmalerei der Farblinolschnitt, bei dem durch übereinander gelagerte Farbschichten transparente Farbräume aus Liniengeflechten und abstrahierten Körperelementen entstehen. Aktuell zeigte er in Lindern neue Arbeiten in Mischtechniken aus Holzschnitt und Nyloprint.

Gafik

Neben den Arbeiten von Helmut Gutbrod stellte die Galerie Kunst - und Kultobjekte aus Ozeanien, hauptsächlich aus Neu Guinea aus. Die Kunst der Naturvölker hat schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Kultobjekte

viele Künstler wegen ihres expressiven Ausdrucks und ihrer ornamentalen Vielfalt fasziniert und inspiriert.
Die in Lindern gezeigten Werke besitzen sowohl ethnologischen wie künstlerisch ästhetischen Wert und umfassen alte Muschelringe, die rituelle Wertobjekte sind, wie Körperschmuck, Ahnenmasken, Figuren sowie alte ornamentierte Keramik. Immer wieder fand der Besucher zwischen den Arbeiten von Helmut Gutbrod und der Stammeskunst aus Ozeanien einen verbindenden Atem und Entsprechungen in der künstlerischen Darstellung, durch Überschneidungen und Entsprechungen wurden die Werke in einen ästhetischen Zusammenhang gestellt.
Den Besucher erwartete also eine der spannendsten Ausstellungen des Jahres.
Eröffnet wurde die Ausstellung am Sonntag, dem 17. August um 11.30 Uhr. Die Einführung hielt Dr. Martin Feltes. Der Künstler war anwesend.
Ein besonderes Highlight fand dann zur Finissage am 06. September um 19.00 Uhr statt:
Helmut Gutbrod spielte auf dem Klavier eigene Kompositionen aus dem Grenzbereich zwischen Jazz und zeitgenössischer Musik.
Dauer der Ausstellung: 17.08. - 07.09.2008
Öffnungszeiten der Galerie: Mittwochs, donnerstags und sonntags von 15.00 - 18.00 Uhr

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Bilder von Martina van de Gey - Skulpturen von Sandra Silbernagel

Freitag, 2. Mai 2008 9:33

Am Sonntag, dem 27.04. eröffnete die G A L E R I E L I N D E R N ihre neue Ausstellung mit Arbeiten der Malerin Martina van de Gey und der Bildhauerin Sandra Silbernagel. Neben zahlreichen Kunstfreunden und den beiden Künstlerinnen konnte der Galerist auch die Kunsthistorikerin Dr. Irmtraud Rippel-Manß in der kleinsten Gemeinde des Landkreises willkommen heißen.

In ihrer Einführung in die Ausstellung setzte sich die Kunsthistorikerin intensiv mit den Arbeiten der beiden Künstlerinnen auseinander.
“Sandra Silbernagel lebt als freischaffende Bildhauerin in Münster. Kunst sieht sie als Beseelung des Stoffes.” Sie arbeitet mit den Materialien Papier/Bronze und Stein. “Für die moderne Bildhauerei ist eines der wichtigsten Themen das Material mit dem gearbeitet wird,” erläuterte Rippel-Manß. “Ihre Steine bearbeitet Sandra Silbernagel so, dass diese noch ihre Ausgangsform erkennen lassen. Die Bildhauerin geht dazu nicht in das Atelier, sondern fährt in die Natur, sogar oft in die Stille eines abgelegenen Steinbruchs in Südfrankreich. Die Künstlerin legt mit dem Flex tiefe Schnitte ein, die eine Grenzlinie vom Belassenen zum Gestalteten markieren. Durch Abtrag bildet sie dann innerhalb des Steins

geometrischen Formen, die scheinbar aus dem Steininnern wachsen. Diesen Formen gibt sie zusätzlich durch feinstes Schleifen einen völlig neuen Charakter. Die im Stein eingeschlossenen Spuren der Entstehung, Adern und Einschlüsse, scheinen auf, das reflektierende Licht gibt den geglätteten Flächen einen tiefen und geheimnisvollen Glanz!” “Ich spreche mit den Steinen,” sagt Sandra Silbernagel, als wäre dies das Selbstverständlichste. “Der Stein ist nicht mehr nur Material, er wird zum Medium”.

“In ihren neuen Bildern setzt sich Martina van de Gey mit den kulturellen Realitäten unserer Gegenwart auseinander. Sie lässt die Welt in die Bilder hinein,” unterstreicht die Kunsthistorikerin Dr. Rippel-Manß. Ihre Bilder wirken fast wie Meditationstafeln, die den Betrachter mit ihrer rauen, ungeschönten Farbigkeit anziehen. “Sie beeinflußt die Konsistenz der Farbe selbst, sie sorgt dafür, dass sie durch Pigmente grob, ja klumpig bleibt. Die Farbschicht ist entsprechend wenig elastisch, reißt auf und schafft für uns Anmutung von Verwitterung, von Vergangenheit und Vergänglichkeit.” Es fallen immer wieder Zitate auf, die die Künstlerin in ihre Arbeiten eingearbeitet hat. “Dabei spielen handgeschriebene Texte eine große Rolle. Die Künstlerin zeichnet z.B. die Kontur von Figuren mit einer fortlaufenden Wortlinie, sie webt ihre Körper flächig aus fortlaufendem Text, als habe sie aus einem Brief einfach eine Figur ausgeschnitten und auf Leinwand gebracht. Der Betrachter fühlt sich in einen Dialog gezogen. “Die comicartigen Inseln, hier eine Zeichnung, dort ein collageartiges Bild, transparent, als Bild im Bild, dienen als Transportmittel zwischen den Zeiten und Kulturen und bieten dem Betrachter immer wieder neue Ansätze, lassen ihn immer wieder Neues entdecken. “Vor diesem Hintergrund entpuppen sich diese ästhetischen Bilder als hochaktuelle Kommentare zur Zeit,” so Dr. Irmtraud Rippel-Manß.

Die spannende Ausstellung ist bis zum 25. Mai jeweils mittwochs, donnerstags und an Sonn- und Feiertagen von 15.00 - 18.00 Uhr geöffnet. Andere Zeiten können jederzeit auch telefonisch unter 05957/1619 vereinbart werden.

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